Lymphom: hohes TMTV und TLG zur Baseline geben Aufschluss über schlechteres PFS und OS

  • Guo B & al.
  • PLoS One
  • 01.01.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Laut einer Metaanalyse scheint ein hohes totales metabolisches Tumorvolumen (TMTV) und eine hohe totale Läsionsglykolyse (TLG) zur Baseline anhand eines FDG-PET/CT-Scans für alle Typen von Lymphomen, einschließlich mehreren individuellen Subtypen, das Risiko für ein schlechteres progressionsfreies Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) zu verdreifachen.

Warum das wichtig ist

  • Einzelne Studien haben bisher widersprüchliche Ergebnisse geliefert.
  • Diese Studie lässt unter Vorbehalt weiterer Evidenz darauf schließen, dass ein hohes TMTV oder TLG bei der klinischen Entscheidungsfindung prognostisch wertvoll sein könnte.

Studiendesign

  • Metaanalyse von 27 Beobachtungsstudien zum Lymphom (n = 2.729) nach einer Recherche in PubMed, EMBASE und den Cochrane-Datenbanken.
  • Finanzierung: keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Ein hohes (vs. niedriges) TMTV erhöht das Risiko für ein kürzeres Überleben bei:
    • Allen Lymphomtypen: PFS (HR: 3,05; p 
    • Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL), das mit R-CHOP behandelt wurde: PFS (HR: 2,93; p 
    • Hodgkin-Lymphom: PFS (HR: 3,89; p 
    • Extranodales NK-/T-Zell-Lymphom (ENKL): PFS (HR: 3,25; p 
  • Ein hohes (vs. niedriges) TLG erhöht das Risiko für ein kürzeres Überleben bei:
    • Allen Lymphomtypen: PFS (HR: 3,44; p 
    • Mit R-CHOP behandeltes DLBCL: PFS (HR: 2,93; p 
    • ENKL: PFS (HR: 2,99; p 

Einschränkungen

  • Es handelte sich hier beinahe ausschließlich um Beobachtungsstudien.