Lungenkrebsoperation: Lymphopenie an Tag 1 nach OP mit POP verknüpft

  • Dupont G & al.
  • PLoS One
  • 01.01.2018

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine postoperative Lymphopenie am ersten Tag nach einer Lungenkrebsoperation ist mit einem erhöhten Risiko für eine postoperative Pneumonie (POP) verknüpft.

Warum das wichtig ist

  • Eine POP ist mit bis zu 25 % betroffener Patienten eine häufig auftretende Komplikation nach einer Lungenresektion.

Studiendesign

  • 200 Patienten unterzogen sich wegen Lungenkrebs einem operativen Eingriff.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • 21,5 % entwickelten eine POP 2,5 ± 1,5 Tage nach der Operation, mit einer mittleren Krankenhausaufenthaltsdauer (LOS) von 12 ± 6 Tagen und einer Rate der 30-Tage-Mortalität von 2,5 %.
  • Einer multivariaten Analyse zufolge war eine postoperative Lymphopenie 1 Tag nach der Operation signifikant mit einem erhöhten Risiko für eine POP assoziiert (HR: 2,09; 95 %-KI: 1,01–4,29).
  • Die Inzidenz einer POP 7 Tage nach einem operativen Eingriff war bei Patienten höher, die eine Lymphozytenzahl von ≤ 1,19 × 109 Zellen/l an Tag 1 nach der Operation hatten, als Patienten mit höherer Lymphozytenzahl (p = 0,003).

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie.