Lungenkrebs: EGCG zeigt Nutzen bei strahlungsinduzierter Ösophagitis

  • Zhao H & al.
  • Radiother Oncol
  • 19.03.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, die sich einer Radiochemotherapie (RCT) unterzogen, reduzierte die Gabe von Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) im Vergleich zur herkömmlichen Therapie die Inzidenz von akuter strahlungsinduzierter Ösophagitis (ARIE) und ARIE-assoziierten Schmerzen.

Warum das wichtig ist

  • Eine begleitende RCT verbessert die Ergebnisse bei fortgeschrittenem Lungenkrebs, doch sie erhöht auch die Inzidenz von ARIE.

Studiendesign

  • Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, die sich einer RCT unterzogen, erhielten EGCG prophylaktisch (Arm A; n = 28) bzw. therapeutisch (Arm B, n = 27) oder sie erhielten die herkömmliche Therapie (Arm C, n = 28).
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China; andere Sponsoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die maximale ARIE war bei den Armen A und B signifikant niedriger als bei C (p = 0,054 bzw. p = 0,036).
  • Der durchschnittliche adjustierte Ösophagitis-Index (AEI) für die Arme A bis C betrug 3,56, 5,19 bzw. 7,46 und war signifikant zwischen Gruppen:
    • A + B vs. C: p 
    • A vs. C: p 
    • B vs. C: p = 0,002.
    • A vs. B: p = 0,028.
  • Der durchschnittliche adjustierte Schmerzindex (API) für die Arme C–A betrug 16,38, 6,59 bzw. 7,78 und unterschied sich zwischen den Armen signifikant:
    • C vs. A + B: p 
    • A vs. C: p 
    • B vs. C: p 
  • ARIE des Grads 3 trat in Arm C signifikant häufiger auf als in den Armen A und B (4 % vs. 0 % vs. 0 %; p = 0,004).

Einschränkungen

  • Der Grad der Ösophagitis wurde nur anhand von klinischen Symptomen bestimmt.