Luftröhrenkarzinom: Resektion laut Datenbankanalyse ausreichend

  • Yusuf M & al.
  • Jpn J Clin Oncol
  • 12.04.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine adjuvante Strahlentherapie (RT) war bei Patienten mit reseziertem primären Luftröhrenkarzinom nicht mit einem Nutzen im Gesamtüberleben (OS) assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Eine adjuvante RT wurde für Patienten mit erhöhtem Rezidivrisiko eingesetzt, aber der potenzielle Nutzen für diese Patienten war bislang wenig verstanden.

Wesentliche Ergebnisse

  • Patienten mit positiven Resektionsrändern (OR: 1,80; 95 %-KI: 1,06–3,07) und Patienten mit zystischem Adenokarzinom (OR: 6,53; 95 %-KI: 3,57–11,95 vs. Plattenepithelkarzinom) erhielten mit größerer Wahrscheinlichkeit eine adjuvante RT.
  • Eine adjuvante RT war laut einer multivariaten Analyse nach Cox nicht signifikant mit dem OS assoziiert (HR: 1,23 [p = 0,1782]; HR: 0,92 [p = 0,4969] laut propensitätsscoregewichtetem Log-rank-Test).
  • Ein Tumorgrad von 3/4 (HR: 2,45; p = 0,0031), der Status des Resektionsrands (HR: 1,49 [p = 0,0295] für Resttumor; HR: 1,96 [p = 0,0002] für nicht evaluierbar/unbekannt) und eine Ausdehnung der Krankheit auf regionäre/ferne Bereiche (HR: 1,44; p = 0,0141) waren laut multivariater Analyse mit einem schlechten OS assoziiert.
  • Eine adenoide (HR: 0,32; p 

Studiendesign

  • 549 Patienten mit reseziertem Luftröhrenkarzinom aus der National Cancer Database (NCDB), von denen 55 % eine RT erhalten hatten, wurden hinsichtlich der Überlebensergebnisse analysiert.
  • Finanzierung: Zentrumsinterne Finanzierung.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie einer großen Datenbank.