Lokal fortgeschrittenes Magenkarzinom: Minimalinvasiver Eingriff mit besserem Ergebnis verknüpft

  • Khorfan R & al.
  • J Gastrointest Surg
  • 20.11.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Minimalinvasive Operationen (MIS) sind bei einem Magenkarzinom mit einem besseren Überleben assoziiert, möglicherweise aufgrund einer häufigeren adjuvanten Chemotherapie.

Warum das wichtig ist

  • Obwohl eine Chemotherapie das Überleben bei Magenkarzinom nachgewiesenermaßen verlängert, ist ihre Anwendung nach einer Operation nach wie vor niedrig.
  • Eine MIS weist weniger postoperative Komplikationen auf, was die häufigere Anwendung einer adjuvanten Chemotherapie ermöglichen kann.

Studiendesign

  • Retrospektive Analyse von operativen Datensätzen aus der National Cancer Database (2010–2015; n = 21.872).
  • Finanzierung: NIH; American Cancer Society.

Wesentliche Ergebnisse

  • 28,0 % der Patienten unterzogen sich einer MIS und der Anteil stieg von 18,0 % im Jahr 2010 auf 36,9 % im Jahr 2015 (p 
  • Mit einer MIS assoziierte Faktoren waren Krankenhäuser mit hohem Fallvolumen (34,2 % vs. 19,9 %; OR: 1,63; 95 %-KI: 1,17–2,27) und Charlson-Komorbiditätsindex > 2 (OR: 1,36; 95 %-KI: 1,01–1,82).
  • Eine MIS war mit einem besseren Überleben assoziiert als ein offener operativer Eingriff (HR: 0,83; p = 0,01).
  • Eine postoperative Chemotherapie war zudem mit einem besseren Überleben assoziiert (HR: 0,54; p 

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.
  • Studie untersuchte Beginn der Chemotherapie, jedoch nicht den Abschluss.