Lenvatinib-Pembrolizumab erweist sich bei Endometriumkarzinom als nützlich

  • Makker V & et al.
  • Lancet Oncol
  • 25.03.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Zwischenergebnisse einer Phase-II-Studie weisen auf Sicherheit und tumorbekämpfende Aktivität mit Lenvatinib plus Pembrolizumab bei zufällig gewählten Patientinnen mit fortgeschrittenem oder rezidiviertem Endometriumkarzinom hin.

Warum das wichtig ist

  • Lenvatinib plus Pembrolizumab erhielt von der FDA den Status einer Durchbruchtherapie. Eine Phase-III-Studie dazu läuft derzeit an.

Studiendesign

  • Zwischenergebnisse der Phase-II-Studie.
  • 53, nicht nach Biomarker ausgewählte Patientinnen mit metastatischem Endometriumkarzinom erhielten alle 3 Wochen Lenvatinib plus Pembrolizumab.
  • Finanzierung: Eisai; Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mediane Verlaufskontrolle dauerte 13,3 Monate.
  • Nach 24 Wochen betrug die Rate des objektiven Ansprechens 39,6 %.
  • Die mediane Verlaufskontrolle für das progressionsfreie Überleben (PFS) lag bei 7,7 Monaten; das mediane PFS lag bei 7,4 Monaten (95 %-KI: 5,0–nicht einschätzbar).
  • Die häufigsten behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse (TRAE) jeden Grads waren Hypertonie (58 %), Ermüdung (55 %), Diarrhö (51 %) und Hypothyreose (47 %).
  • Die häufigsten TRAE von Grad 3 waren Hypertonie (34 %) und Diarrhoe (8 %).
  • Es wurden keine neuen TRAE von Grad 4 gemeldet.
  • 30 % der Patientinnen erlitten schwerwiegende TRAE, und es wurde 1 behandlungsbedingter Tod gemeldet.
  • Die Rate der Behandlungsabbrüche in Zusammenhang mit Toxizitäten lag bei 9 %.

Einschränkungen

  • Offene, einarmige Studie.