Leitlinien für Lungenkrebs-Screenings verfehlen bei Afroamerikanern das Ziel

  • Aldrich MC & al.
  • JAMA Oncol
  • 27.06.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Signifikant weniger afroamerikanische Raucher mit Lungenkrebs erfüllten im Vergleich zu weißen Rauchern die Empfehlungen der US Preventive Services Task Force (USPSTF) für Lungenkrebs-Screenings.

Warum das wichtig ist

  • Mit einer Senkung der USPSTF-Anforderungen für eine Lungenkrebsdiagnose auf ein Minimum von 20 Packungsjahren und ein Mindestalter auf 50 Jahren für Afroamerikaner wären die Screening-Bedingungen gerechter.

Studiendesign

  • 48.364 Raucher (67 % Afroamerikaner; 33 % Weiße) aus der Southern Community Cohort Study.
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • Unter den mit Lungenkrebs diagnostizierten Personen waren mehr Afroamerikaner als Weiße, die für ein Screening mit niedrigdosierter Computertomographie (LDCT) nicht infrage kamen (67,8 % vs. 43,5 %; p 
  • Afroamerikaner mit Lungenkrebs erfüllten mit geringerer Wahrscheinlichkeit als Weiße mit Lungenkrebs die Mindestanforderungen für ein Screening von 30 Packungsjahren (66,8 % vs. 37,0 %; p 
  • Ehemalige weiße Raucher mit Lungenkrebs waren mit höherer Wahrscheinlichkeit als Afroamerikaner aufgrund einer Entwöhnungsdauer von > 15 Jahren nicht für ein Screening geeignet (21 % vs. 9 %; p 

Einschränkungen

  • Die Rauchervorgeschichte basierte auf Eigenangaben.