Leitlinien des vereinigten Königreichs für das Management des hereditären kolorektalen Karzinoms

  • Monahan KJ & al.
  • Gut
  • 28.11.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Gemeinsame Leitlinien der British Society of Gastroenterology, der Association of Coloproctology of Great Britain and Ireland und der United Kingdom Cancer Genetics Group definieren Risikokategorien und decken ein großes Erkrankungsspektrum ab.

Warum das wichtig ist

  • Es handelt sich hierbei um eine Aktualisierung der Leitlinien aus dem Jahr 2010, wobei der Schwerpunkt aber auf Patienten mit einem erhöhten Lebenszeitrisiko aufgrund von hereditären Faktoren gelegt wird.

Wichtigste Punkte

  • Risikokategorien:
    • Durchschnittliches Risiko: Keine Familienanamnese mit kolorektalem Karzinom (FHCC) oder eine FHCC, die nicht den mittel- oder hochgradigen Risikokategorien entspricht.
    • Mittelgradiges Risiko: FHCC bei einem Verwandten ersten Grades (V1G) mit Diagnose im Alter von
    • Hohes Risiko: Mind. drei V1G mit CRC in beliebigem Alter über mind. zwei Generationen hinweg. Die beurteilte Person muss ein V1G von mindestens einem der Betroffenen sein.
  • Wichtige Empfehlungen decken Folgendes ab: Leistungserbringung, Kommunikation und Management; Umgang mit Personen mit einer Familienanamnese mit CRC, einschließlich Präventivstrategien und Änderungen der Lebensgewohnheiten; und fortgeschrittene endoskopische Bildgebung bei Darmuntersuchungen.
  • Test- und Behandlungsempfehlungen für individuelle Syndrome, darunter Lynch-Syndrom, Lynch-like-Syndrom, früh auftretendes CRC, serratiertes Polyposis-Syndrom, Patienten mit mehreren kolorektalen Adenomen, familiäre adenomatöse Polyposis, MUTYH-assoziierte Polyposis, Peutz-Jeghers-Syndrom und juveniles Polyposis-Syndrom.