LABC: Zugabe von Bevacizumab in Phase-II-Studie sicher und wirksam

  • Tampaki EC & al.
  • Clin Drug Investig
  • 09.05.2018

  • von Miriam Davis, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • In einer Phase-II-Studie ist die Zugabe von Bevacizumab zu liposomalem Doxorubicin, Cyclophosphamid und Paclitaxel bei der Behandlung von prämenopausalen Frauen mit lokal fortgeschrittenem Brustkrebs (LABC) von Grad 3 (Tumorgröße > 3 cm), der HER2(humaner epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor 2)-negativ, HR(Hormonrezeptor)-positiv oder ein TNBC(dreifach-negativer Brustkrebs)-Subtyp ist, sicher und effektiv.

Warum das wichtig ist

  • Weitere Forschungen in einer Phase-III-Studie sind geboten.

Studiendesign

  • 62 Patientinnen erhielten intravenös liposomales Doxorubicin, 30 mg/m2, Cyclophosphamid 600 mg/m2, Paclitaxel 120 mg/m2 und Bevacizumab 8 mg/kg an Tag 1 eines 15-tägigen Zyklus, 4 Zyklen lang.
  • Die primären Ergebnisse waren das klinische Komplettansprechen (cCR) und das pathologische Komplettansprechen (pCR).
  • Die Patientinnen wurden 3 Jahre lang nachbeobachtet.
  • Finanzierung: keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • 32,3 % der Patientinnen waren Hormonrezeptor-positiv (HR+); 67,7 % TNBC und alle unterzogen sich einem operativen Eingriff.
  • Das cCR lag bei 25,8 %.
  • Das pCR lag bei 38,7 %:
    • Für TNBC-Patientinnen lag das pCR bei 42,9 %.
    • Für HR+-Patientinnen lag das pCR bei 30 %.
  • Die Rate des krankheitsfreien Überlebens (DFS) betrug 87,1 %.
  • Hämatologische unerwünschte Ereignisse (UEs) umfassten Neutropenie (74,2 % für alle Grade; 22,6 % für Grad [G] 3) und febrile Neutropenie (6,5 % für G3).
  • Nichthämatologische UEs von G3 umfassten Übelkeit (6,5 %), Mukositis (9,7 %) und Infektion von Grad 1/2 (3,2 %), die alle gut behandelt werden konnten.

Einschränkungen

  • Kleine Stichprobe.
  • Keine Kontrollgruppe.