Kopf/Hals-Tumoren: kleinzelliger Subtyp bedeutet schlechtere Prognose

  • Bean MB & al.
  • Oncologist
  • 07.08.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Verglichen mit dem häufigeren Plattenepithelkarzinom des Kopf-Halsbereichs (HNSCC) sind kleinzellige Kopf/Hals-Tumore (SmCCHN) mit einem schlechteren Überleben verbunden und werden häufiger in der Speicheldrüse gefunden, entsprechend einer Analyse der Surveillance, Epidemiology, and End Results (SEER)-Datenbank.

Warum das wichtig ist

  • SmCCHN ist eine seltene maligne Erkrankung mit beschränkten Daten und Kenntnis hinsichtlich Überleben und prognostischen Faktoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • SmCCHN wurde am häufigsten im Larynx/Glottis/Hypopharynx (31%) und in Speicheldrüsen (29%) festgestellt.
  • HNSCCN wurde am häufigsten in der Mundhöhle (39%) und Larynx/Glottis/Hypopharynx (36%) festgestellt; nur 2% fanden sich in der Speicheldrüse.
  • Für HNSCC betrug das 5-Jahres-Gesamtüberleben 46% und das 10-Jahres-Gesamtüberleben 30%.
  • Für SmCCHN betrug das 5-Jahres-Gesamtüberleben 26% und das 10-Jahres-Gesamtüberleben 18%.
  • SmCCHN war in der Multivariatanalyse mit einem schlechteren Gesamtüberleben im Vergleich zu HNSCC verbunden (HR 1,53; 95% KI 1,39-1,68).

Studiendesign

  • 227.943 Patienten mit HNSCC und 609 Patienten mit SmCCHN aus der SEER-Datenbank waren eingeschlossen.
  • Finanzielle Förderung: keine offengelegt.

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse einer großen Datenbank.