Kopf-Hals-Karzinom: Vorhersage des Überlebens mit erneuter Strahlentherapie für Rezidive oder zweiten Primärtumor

  • Orlandi E & al.
  • Head Neck
  • 29.07.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Tumorstelle, Volumen für erneute Bestrahlung, Histologie der Rezidive und Organdysfunktion sind Prognosefaktoren für Patienten, die mit einer erneuten Bestrahlung aufgrund eines rezidivierenden oder zweiten primären Kopf-Hals-Karzinoms (HNC) behandelt werden.

Warum das wichtig ist

  • Die Identifikation von Prognosefaktoren kann als Entscheidungshilfe bei der Behandlung der Patienten dienen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Das 2-Jahres-OS (Gesamtüberleben) betrug 75,7 Prozent, das 5-Jahres-OS 43,5 Prozent.
  • Das 2-Jahres-PFS (progressionsfreies Überleben) betrug 49,5 Prozent, das 5-Jahres-PFS 20,9 Prozent.
  • Eine nicht nasopharyngeale Stelle (HR: 2,33; p = 0,04), ein Bestrahlungsvolumen von > 36 cm3 (HR: 1,91; p = 0,008), ein histologischer Befund eines Plattenepithelkarzinoms (SCC) für das Rezidiv (HR: 1,91; p = 0,02) und eine Organdysfunktion (HR: 1,91; p = 0,04) wurden in der multivariaten Analyse mit schlechterem OS assoziiert.
  • Die Verwendung einer rekursiven Partitionierungsanalyse bei wiederholter Bestrahlung in mehreren Institutionen wurde mit einer schlechten Diskriminierungsfähigkeit in der gesamten Kohorte und der SCC-Population assoziiert (Harrells C-Index: 0,526 bzw. 0,521).

Studiendesign

  • 159 Patienten mit einem rezidivierenden oder zweiten primären HNC, die sich einer erneuten Bestrahlung unterzogen, wurden aufgenommen.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Retrospektives Design.