Kolorektales Karzinom: Virtuelle Koloskopie ermöglicht präzise Beurteilung der Tumortiefe

  • Hoshino N & al.
  • Surg Oncol
  • 01.09.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Eine Kolografie mittels Computertomografie (CT), die auch als virtuelle Koloskopie bekannt ist, weist eine gute diagnostische Leistung zur Bestimmung der Tumortiefe bei einem kolorektalen Karzinom (CRC) auf.

Warum das wichtig ist

  • Die präoperative Beurteilung der Tumortiefe kann die Behandlungsentscheidungen wie etwa bezüglich einer neoadjuvanten Therapie oder eines operativen Ansatzes beeinflussen.

Studiendesign

  • Systematische Auswertung und Metaanalyse von 16 Studien.
  • Finanzierung: Japan Society for the Promotion of Science.

Wesentliche Ergebnisse

  • T2-Invasion:
    • CT-Sensitivität: 97,8 Prozent (95 %-KI: 88,1 %–99,6 %).
    • CT-Spezifität: 76,4 Prozent (95 %-KI: 59,9 %–87,5 %).
    • Diagnostisches Gesamtansprechen (OR) mit CT: 142,6 (95 %-KI: 20,0–1017,0).
  • T3-Invasion:
    • CT-Sensitivität: 97,7 Prozent (95 %-KI: 92,1 %–99,3 %).
    • CT-Spezifität: 83,5 Prozent (95 %-KI: 75,9 %–89,0 %).
    • Diagnostisches OR mit CT: 212,1 (95 %-KI: 50,6–888,1).
  • T4-Invasion:
    • CT-Sensitivität: 84,9 Prozent (95 %-KI: 61,7 %–95,1 %).
    • CT-Spezifität: 97,5 Prozent (95 %-KI: 93,25 %–99,1 %).
    • Diagnostisches OR mit CT: 219,5 (95 %-KI: 37,8–1273,6).

Einschränkungen

  • Heterogenität unter den berücksichtigten Studien.
  • Keine Differenzierung zwischen Kolon- und Rektaltumoren.