KBV veröffentlicht ASV-Broschüre


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Berlin (pag) – Interdisziplinäre Kooperation über die Sektorgrenzen hinweg – das vor allem reizt Ärzte an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV). Wer mit dieser Form der speziellen Teamarbeit liebäugelt, kann sich jetzt in einer aktualisierten Broschüre über ASV informieren. 

Vor sechs Jahren wurde die ASV im Gesetz verankert. Vor allem in Ballungsgebieten wird sie von Fachärzten aus dem ambulanten und stationären Bereich genutzt. Im Mai 2018 waren nach einer Studie der bbw Hochschule und des Bundesverbands ASV 5.800 Ärzte in 150 ASV-Teams verbunden. Vor allem in den Ballungsgebieten ist diese dritte Art der Patientenversorgung angekommen: 65 Prozent der ASV-Teams sind in Großstädten beheimatet, nur neun Prozent arbeiten dagegen laut Studie auf dem Land. 

Innerhalb von sechs Jahren hat sich bei der ASV natürlich einiges getan – das betrifft nicht nur Abrechnungsziffern, sondern auch die Regeln, die etwa der Gemeinsame Bundesausschuss für die ASV-Teams in den jeweiligen Indikationsbereichen vorgibt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat deshalb ihre Broschüre zur ASV überarbeitet und eine aktualisierte Version veröffentlicht. Darin finden interessierte Ärzte unter anderem Informationen darüber, welche Anforderungen ASV-Teams zu erfüllen haben, welche Schritte bewältigt werden müssen, um ein ASV-Team zu gründen oder diesem beizutreten, und ob es spezielle Formulare und Rezepte für die ASV gibt. Ein Fokus der neuen Broschüre liegt laut KBV auf der Abrechnung und auf Fragen wie: Was sind die Abrechnungsgrundlagen, wann wird nach EBM oder GOÄ abgerechnet, wie werden ASV-Fälle markiert und welche Abschläge sind bei mehrmaliger Abrechnung einer Leistung im Team hinzunehmen?