KBV hilft bei Patientenbefragung


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Berlin (pag) – Die Qualitätsmanagement-Handbücher schreiben regelmäßige Patientenbefragungen vor. Wer das neue Jahr für eine solche Meinungsumfrage nutzen will, findet mit eZAP Hilfe bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

 

Worauf legen Patienten Wert, was stört sie in der Praxis, an den Mitarbeitern oder Ärzten am meisten? Patientenbefragungen eignen sich dazu, Abläufe zu optimieren, Leistungsangebote auszuweiten, schlechte Gewohnheiten abzustellen und Tendenzen rechtzeitig zu erkennen, bevor sie sich im Umsatz niederschlagen. Schon deshalb ist es sinnvoll, Patienten regelmäßig nach ihrer Meinung zu fragen, und nicht nur deshalb, weil die QM-Richtlinie es verlangt.

Das Team kann den Fragebogen selbst entwerfen. Auf ihrer Website bietet aber auch die KBV Hilfe bei der Erstellung der Fragen, eines Praxisposters sowie bei der Durchführung und Auswertung an. Über eZAP bekommen Patienten die Möglichkeit, den Fragebogen nicht nur analog mit Stift auf Papier, sondern auch online auszufüllen – wenn vorhanden schon über ein Tablet in der Praxis.

Grundsätzlich rät die KBV, folgende Punkte zu beachten: Der Fragebogen sollte nicht mehr als 20, maximal 25 Fragen, haben. Die meisten von ihnen sollten mit ja oder nein zu beantworten sein oder eine Bewertung über eine Skala von sehr gut (1) bis ungenügend (6) vorgeben. Das erleichtert die Auswertung der Umfrage. Erfahrungsgemäß genügt es nicht, den Fragebogen einfach im Wartezimmer auszulegen. Die medizinischen Fachangestellten am Empfang sollten die Patienten auf die Umfrage ansprechen und die Bögen aushändigen. Wichtig: Die Auswertung muss anonym erfolgen. Und die Patienten sollten über die Ergebnisse der Befragung immer informiert werden. Das zeigt, dass die Praxis die Antworten wichtig nimmt und Ideen aufgreift.

 

Das Umfragetool der KBV eZAP finden Sie hier.