Karzinomen der Mundhöhle im Frühstadium: erneute Randresektion verbessert lokale Kontrolle nicht

  • Bulbul MG & al.
  • Otolaryngol Head Neck Surg
  • 26.03.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine wiederholte Resektion positiver Resektionsränder laut Analyse von gefrorenen Abschnitten verbessert einer systematischen Datenauswertung und Metaanalyse zufolge das lokoregionäre rezidivfreie Überleben (LRFS) bei Karzinomen der Mundhöhle (OCC) im Frühstadium nicht.

Warum das wichtig ist

  • Es ist gängige Praxis Resektionsränder aus intraoperativ gefrorenen Abschnitten zu überprüfen, um festzustellen, ob eine weitere Resektion notwendig ist.

Wesentliche Ergebnisse

  • Patienten mit positiven/knappen Resektionsrändern, die für eine weitere Resektion infrage kamen, hatten ein niedrigeres LRFS als Patienten mit negativen Rändern bei Erstresektion (HR: 2,592; p 
  • HR: 2,575; p = 0,014 bei Patienten mit Zungenkrebs.
  • HR: 3,439; p = 0,001 bei Patienten mit Mundboden- und Mundkrebs.
  • HR: 2,278; p = 0,025 bei Patienten mit OCC-Befallsherden.
  • Patienten mit positiven/knappen Resektionsrändern, die nicht für eine weitere Resektion infrage kamen, hatten ein niedrigeres LRFS als Patienten mit negativen Rändern bei Erstresektion (HR: 3,672; p 
  • Patienten mit positiven/knappen Resektionsrändern, die für eine weitere Resektion infrage kamen, hatten ein ähnliches LRFS wie Patienten mit positiven/knappen Resektionsrändern, die nicht für eine weitere Resektion infrage kamen (HR: 1,523; p = 0,055).
  • Studiendesign

    • In der Metaanalyse wurden 8 Studien mit 1.427 Patienten mit OCC berücksichtigt.
    • Die Studie hielt sich bei der Berichterstellung an das System der Preferred Reporting Items for Systematic Reviews und Meta-Analyses (PRISMA).
    • Finanzierung: Keine.

    Einschränkungen

    • Retrospektive Studien.