Kardiorespiratorische Fitness schützt bei ehemaligen Rauchern vor Lungenkrebs

  • Vainshelboim B & al.
  • Am J Prev Med
  • 27.09.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Kardiorespiratorische Fitness (CRF) scheint einen protektiven Effekt gegen Lungenkrebs bei ehemaligen männlichen Rauchern mit Lungenkrebs auszuüben.
  • Die Daten weisen außerdem auf eine verringerte krankheitsbedingte Mortalität und längeres Überleben bei aktuellen männlichen Rauchern mit Lungenkrebs hin.

Warum das wichtig ist

  • CRF scheint ein modifizierbarer Risikofaktor für Morbidität und Mortalität bei Lungenkrebs zu sein.

Studiendesign

  • 1602 ehemalige und 1377 aktuelle männliche Raucher der Veterans Exercise Testing-Studie unterzogen sich einer CRF-Untersuchung.
  • Durchschnittsalter war 59,1 Jahre; durchschnittliches Follow-up war 11,6 Jahre.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Lungenkrebs wurde bei 99 Patienten diagnostiziert (2,9% der ehemaligen Raucher und 3,8% der aktuellen Raucher).
  • Bei ehemaligen Rauchern war die Häufigkeit von Lungenkrebs signifikant geringer bei moderater CRF (HR 0,49; 95% KI 0,25-0,97) oder hoher CRF (HR 0,23: 95% KI 0,08-0,66; Ptrend=0,015).
  • Bei derzeitigen Rauchern war eine moderate und hohe CRF assoziiert mit:
    • Einer geringeren Lungenkrebsmortalität (HR 0,16; 95% KI 0,06-0,4 bzw. HR 0,15; 95% KI 0,05-0,5; Ptrend
    • Einer längeren Überlebenszeit (HR 10,8; 95% KI 8,2-13,4 bzw. HR 12,2; 95% KI 7,9-16,5; Ptrend

Einschränkungen

  • Nur männliche Studienteilnehmer.
  • Beobachtungsdesign.