Kanadische OPSCC-Studie: Prädiktoren von Falschpositiv-Befunden mit FDG PET-CT für Rezidiv

  • JAMA Otolaryngol Head Neck Surg

  • von Brian Richardson, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Eine retrospektive Studie identifiziert Faktoren in Zusammenhang mit Falschpositiv-Befunden für ein Rezidiv mittels Positronen-Emissions-Tomographie mit F18-Fluordeoxyglucose (FDG PET-CT) bei Patienten mit oropharyngealem Plattenepithelkarzinom (OPSCC) im Nachbehandlungszeitraum.

Warum das wichtig ist

  • Die Erkenntnisse helfen bei der Klärung der Leistung von FDG PET/CT zur Erkennung eines OPSCC-Rezidivs.

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine FDG PET/CT wies eine gepoolte Sensitivität von 93,3 %, gepoolte Spezifität von 57,9 % und eine diagnostische OR von 19,3 auf (95 %-KI: 5,7–65,1).
  • Der positive prädiktive Wert und der negative prädiktive Wert waren bei Patienten mit einem primären operativen Eingriff höher als bei Patienten mit Radiochemotherapie (RCT) (54,7 % vs. 31,1 % bzw. 100 % vs. 96,6 %).
  • Behandlungsform (OR: 3,32; 95 %-KI: 1,24–8,84), p16-Krankheit (OR: 3,67; 95 %-KI: 1,16–11,68) und Raucherstatus (OR: 3,20; 95 %-KI: 1,14–9,02) waren laut multivariater Analyse mit falschpositiven Befunden assoziiert.
  • Die optimalen Cutoff-SUVmax-Werte für wahr- vs. falschpositive Befunde waren 5,1 (Area-under-the-Curve [AUC]: 0,729) für Patienten mit operativem Eingriff und 5,3 (AUC: 0,844) für Patienten mit einer Radiochemotherapie.

Studiendesign

  • 190 Patienten mit OPSCC, die mit einem primären operativen Eingriff (n = 74) oder einer RCT (n = 116) behandelt worden waren, wurden hinsichtlich der diagnostischen Leistung einer FDG PET/CT und damit verbundenen Faktoren analysiert.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.