IDWeek 2019 – Zusätzliches Exebacase verbessert Standardbehandlung allein bei MRSA-Bakteriämie


  • Marielle Fares, Pharm.D.
  • Conference Reports
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Erkenntnis 

  • Exebacase als Zusatz zur Standardtherapie (SOC) mit Antibiotika führte bei einer Teilgruppe von Patienten mit Bakteriämie durch methicillinresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) zu einer höheren klinischen Ansprechrate als eine alleinige Antibiotikatherapie.
  • In dieser Studie der Phase II verkürzte Exebacase den Krankenhausaufenthalt und verringerte die Anzahl erneuter Einweisungen nach 30 Tagen.
  • Ergebnisse sprechen für eine Phase-III-Studie.

Relevanz

  • Mit MRSA sind hohe soziale und ökonomische Kosten verbunden.
  • Lysine wie Exebacase sind die ersten ihrer Art und haben einen Synergieeffekt auf herkömmliche Antibiotika bei geringer Resistenzneigung.

Studiendesign

  • Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, Überlegenheitsstudie der Phase II an Erwachsenen mit MRSA-Bakteriämie, einschließlich Endokarditis.
  • Die Studie verglich SOC-Antibiotika mit Antibiotika allein in der modifizierten Intention-to-treat-Population (71 Patienten unter Exebacase+SOC vs. 45 Patienten unter Antibiotika allein).
  • Primärer Endpunkt: Rate des klinischen Ansprechens an Tag 14.

Wesentliche Ergebnisse

  • In der vorher festgelegten MRSA-Teilgruppe führte Exebacase (n = 27) zu einer um 42,8 % höhere Ansprechrate an Tag 14 vs. Antibiotika allein (n = 16).
  • Exebacase war mit einem um 4 Tage verkürzten Krankenhausaufenthalt (Median des Aufenthalts betrug 6 Tage für Exebacase vs. 10 Tage für Antibiotika) und weniger erneuten Einweisungen assoziiert. 
  • Exebacase war sicher und gut verträglich.

Einschränkungen

  • Ohne Peer-Review auf einer Konferenz vorgestellt.