HPV-Screeningraten bei Frauen in den USA suboptimal

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  • aus Roxanne Nelson, RN
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis
  • Die Raten zur HPV-Vorsorge in den Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht optimal. Die abnehmenden Screeningraten sind besorgniserregend und mit den aktuellen Trendwerten werden die Zielsetzungen von Healthy People 2020 nicht erreicht.
Warum das wichtig ist
  • Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die medizinischen Versorgungseinrichtungen und die Patienten besser über die HPV-Vorsorge aufgeklärt werden müssen und, dass mehr unternommen werden muss, um die Populationen zu erreichen, die zu selten an den Vorsorgeprogrammen teilnehmen.
Studiendesign
  • Die landesweiten Raten für das Zervixkarzinom-Screening wurden mithilfe der Daten aus dem US National Health Interview Survey von 2015, Pap-Abstrichen innerhalb von 3 Jahren bei Frauen im Alter von 21–65 Jahren ohne Hysterektomie (n = 10.596) und HPV-/Pap-Abstrich (n = 9.125) ermittelt.
  • Finanzierung: Centers for Disease Control and Prevention.
Wesentliche Ergebnisse
  • 81,1 % der Frauen im Alter von 21–65 Jahren ließen einen Pap-Abstrich innerhalb von 3 Jahren vornehmen.
  • Niedrigere Raten fanden sich bei nichtlateinamerikanischen Asiatinnen (73,5 %) und lateinamerikanischen Frauen (76,9 %) als bei weißen lateinamerikanischen und nichtlateinamerikanischen schwarzen Frauen (82,6 % bzw. 84,5 %).
  • Nur 66,8 % der < 10 Jahre in den USA lebenden, im Gegensatz zu 77,0 % der > 10 Jahre in den USA lebenden Frauen sowie 82,8 % der in den USA geborenen Frauen, hatten kürzlich an einer Vorsorge teilgenommen.
  • Ein Drittel gab an, einen HPV-/Pap-Abstrich erhalten zu haben. HPV-/Pap-Abstriche waren bei nichtlateinamerikanischen Frauen am höchsten (35,2 %) und bei nichtlateinamerikanischen Asiatinnen am niedrigsten (21,4 %).
  • 5,8 % weniger Pap-Abstriche wurden bei den 21–65-jährigen zwischen 2000 und 2015 vorgenommen.
Einschränkungen
  • Auf Selbstangaben beruhende Daten.