Hormonsensitives Prostatakarzinom: Rezvilutamid verbessert das Überleben

  • Helga Gutz
  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit hochvolumigem metastasiertem und hormonsensitivem Prostatakrebs verbesserte Rezvilutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) das radiologische progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu Bicalutamid plus ADT signifikant.

Warum das wichtig ist

  • Der klinische Nutzen und das günstige Sicherheitsprofil sprechen für den Einsatz von Rezvilutamid in Kombination mit ADT als Standardbehandlung für Patienten mit hochvolumigem metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs.

Studiendesign

  • Zwischenanalyse der randomisierten, offenen Phase 3-Studie CHART zu 654 Patienten mit einem hochvolumigen metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinom, die randomisiert entweder Rezvilutamid plus ADT (n=326) oder Bicalutamid plus ADT (n=328) erhielten.
  • Finanzierung: Jiangsu Hengrui Pharmaceuticals.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mittlere Nachbeobachtungsdauer betrug 21,2 Monate für das PFS und 29,3 Monate für das OS.
  • Rezvilutamid verbesserte gegenüber Bicalutamid das radiologische PFS signifikant (Median: nicht erreicht vs. 25,1 Monate; HR 0,44; P<0,0001).
  • Rezvilutamid verbesserte gegenüber Bicalutamid das OS signifikant (HR 0,58; P=0,0001).
  • Die häufigsten unerwünschten Ereignisse ≥ Grad 3 in der Rezvilutamid- vs. der Bicalutamid-Gruppe waren Bluthochdruck (8% vs. 7%), Hypertriglyceridämie (7% vs. 2%), Gewichtszunahme (6% vs. 4%), Anämie (4% vs. 5%) und Hypokaliämie (3% vs. 1%).
  • Die Rate schwerwiegender unerwünschter Ereignisse betrug 28% in der Rezvilutamid-Gruppe und 21% in der Bicalutamid-Gruppe.
  • In der Rezvilutamid-Gruppe wurden keine behandlungsbedingten Todesfälle gemeldet, und in der Bicalutamid-Gruppe ereignete sich 1 behandlungsbedingter Todesfall.

Einschränkungen

  • Open-label Studie.