Hohe körperliche Aktivität am Arbeitsplatz mit frühem Tod in Verbindung


  • Mary Corcoran
  • Medizinische Nachrichten
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Bei Männern mit körperlich anstrengendem Beruf scheint im Vergleich zu Männern, die weitgehend inaktiven Tätigkeiten nachgehen, ein signifikant höheres Risiko für eine kürzere Lebenszeit zu bestehen, besagt eine neue Studie mit Veröffentlichung im British Journal of Sports Medicine.

Jüngste Forschung hat auf einen Gegensatz der gesundheitlichen Auswirkungen von körperlicher Aktivität in der Freizeit oder berufsbedingt hingewiesen, was auf ein Paradoxon in Bezug auf körperliche Aktivität hindeutet. In dieser neuen Studie nahm ein von Dr. Peter Coenen vom VU University Medical Center in Amsterdam, den Niederlanden, geleitetes Team Studien in Augenschein, die den Zusammenhang zwischen berufsbedingter körperlicher Aktivität und Gesamtmortalität untersuchten.

Eine Metaanalyse der Daten von 17 dieser Studien mit 193.696 Teilnehmern zeigte, dass Männer mit hoher berufsbedingter körperlicher Aktivität ein um 18 % erhöhtes Risiko für frühe Mortalität aufwiesen, verglichen mit Männern mit niedriger berufsbedingter körperlicher Aktivität. Bei Frauen wurde kein solcher Zusammenhang beobachtet; stattdessen wurde eine Tendenz für einen umgekehrten Zusammenhang festgestellt. 

Die Autoren sagten, die Evidenz weise darauf hin, dass Leitlinien zu körperlicher Aktivität zwischen berufsbedingter und freizeitbezogener körperlicher Aktivität differenzieren sollten, zumal die Einhaltung der aktuellen allgemeinen Leitlinien für körperliche Aktivität durch berufsbedingte körperliche Aktivität möglicherweise nicht die beabsichtigten gesundheitlichen Vorteile bringen oder sogar Gesundheitsrisiken bergen könne.