Hodgkin-Lymphom: zwischenzeitliche Positronenemissionstomographie-Computertomographie bei älteren Patienten höchst prognostisch

  • Bentur OS & al.
  • Ann Hematol
  • 18.05.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine zwischenzeitliche Positronenemissionstomographie-Computertomographie (iPET) war bei älteren Patienten mit Hodgkin-Lymphom (HL) hinsichtlich der Überlebensergebnisse höchst prädiktiv und kann potenziell bei der Behandlung helfen.

Warum das wichtig ist

  • Es besteht weiterhin ein offener Bedarf für eine Methode, die Behandlungsauswahl in diesem Rahmen zu erleichtern.

Studiendesign

  • Studie zur Untersuchung des prädiktiven Werts von iPET bei 78 älteren HL-Patienten.
  • Medianes Patientenalter: 68,7 Jahre (Bereich: 60–89).
  • 67 % der Patienten wurden mit einer ABVD-Therapie (Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin, Dacarbazin) behandelt.
  • Zur Beurteilung der PET-CT-Ergebnisse wurde der Deauville-Score (DS) verwendet; ein DS von 1–3 wurde als negativ definiert.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.  

Wesentliche Ergebnisse

  • Gesamtergebnisse:
    • 5-Jahres PFS von 72 % mit einem DS von 1–3 vs. 25 % mit einem DS von 4–5 (p 
    • 5-Jahres OS von 82 % mit einem DS von 1–3 vs. 45 % mit einem DS von 4–5 (p 
    • Negativer Prognosewert der iPET (DS von 1–3) von 76 %
    • Positiver Prognosewert der iPET (DS von 4–5) von 75 %
  • Bei mit ABVD-Therapie behandelten Patienten:
    • 5-Jahres PFS von 69 % mit einem DS von 1–3 vs. 14 % mit einem DS von 4–5 (p 
    • 5-Jahres OS von 87 % mit einem DS von 1–3 vs. 57 % mit einem DS von 4–5 (p = 0,035)

Einschränkungen

  • Manche Patienten wurden vor der Anwendung der Standardized Uptake Values behandelt.