Hochnormaler BD in früher Schwangerschaft mit späterer HSE verknüpft

  • Zou XY & al.
  • J Clin Hypertens (Greenwich)

  • Univadis
  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (HSEs) sind bei schwangeren Frauen mit leicht erhöhtem oder normalem Blutdruck (BD) in der Frühschwangerschaft wahrscheinlicher als bei Frauen mit optimalem BD.
  • Die Erkennung eines leicht erhöhten BD kann ein Warnsignal sein.

Warum das wichtig ist

  • HSEs, einschließlich Schwangerschaftshochdruck und Präeklampsie/Eklampsie, tragen maßgeblich zur Morbidität und Mortalität von Säuglingen und Eltern bei.
  • Frühzeitige Warnsignale können die Ergebnisse verbessern, eine weit verbreitete Durchführung des HSE-Screenings findet jedoch nicht statt.

Wesentliche Ergebnisse

  • HSE-Inzidenz (n = 532):
    • Gesamtkohorte: 5,2 %
    • Gruppe mit hochnormalem BD: 21,8 %
    • Gruppe mit normalem BD: 6,0 %
    • Gruppe mit optimalem BD: 2,4 %
  • Bereinigtes relatives Risiko vs. optimaler BD:
    • Gruppe mit hochnormalem BD: 5,45 (95 %-KI: 4,24–7,00)
    • Gruppe mit normalem BD: 2,07 (95 %-KI: 1,68–2,56)

Studiendesign

  • Prospektive Kohortenstudie mit schwangeren Frauen (n = 10.193) in Tianjin, China
  • Die Autoren teilten die Teilnehmerinnen in 3 Kategorien ein, basierend auf dem maximalen BD in der Schwangerschaftswoche 20+6:
    • Optimaler BD (systolischer BD [SBD]: < 120 mmHg und diastolischer BD [DBD]: < 80 mmHg)
    • Normaler BD (120 mmHg ≤ SBD < 130 mmHg oder 80 mmHg ≤ DBD < 85 mmHg)
    • Hochnormaler BD (130 mmHg ≤ SBD < 140 mmHg oder 85 mmHg ≤ DBD < 90 mmHg), gemäß amerikanischer Leitlinien als „Hypertonie Grad 1“ eingestuft.
  • Ergebnis: HSE
  • Finanzierung: Tianjin Municipal Science and Technology Committee, Tianjin Science and Technology Project

Einschränkungen

  • Keine BD-Überwachung außerhalb der Praxis
  • Möglicherweise nicht auf andere Populationen verallgemeinerbar