Hochdosierte Statine mit erhöhtem Osteoporoserisiko verbunden


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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In niedrigen Dosen könnten Statine vor Knochenresorption schützen, während höhere Dosen mit einem höheren Risiko für Osteoporose verbunden sind, wie aus einer in den Annals of the Rheumatic Diseases veröffentlichten Studie hervorgeht.

Für die Studie untersuchten Forscher in Österreich mit Hilfe von Big Data-Technologien den Zusammenhang zwischen verschiedenen Arten und Dosierungen von Statinen und Osteoporose. Um alle mit Statinen behandelten Patienten zu identifizieren und die Mittelwerte der von ihnen eingenommenen täglichen Dosen der verschiedenen Arten von Statinen zu berechnen, wurden die von allen Österreichern gemeldeten medizinischen Versicherungsfälle aus den Jahren 2006 bis 2007 herangezogen. Personen mit Osteoporose-Diagnosen wurden ebenfalls identifiziert. 

Insgesamt wurden 353.502 mit Statinen behandelte Patienten identifiziert, von denen 11.701 mit Osteoporose diagnostiziert wurden. Die Kontrollgruppe bestand aus 7.543.947 Patienten. 

Die Studie ergab, dass eine Statinbehandlung im Vergleich zu Kontrollen mit einer Überrepräsentation diagnostizierter Osteoporose assoziiert war (Odds-Ratio [OR]: 3,62; 95 %-KI: 3,55–3,69; p: 

Den Autoren zufolge seien weitere Studien erforderlich, um den Zusammenhang zwischen Statinen und Osteoporose näher zu klären. Sie schlugen jedoch vor, dass die Überwachung von Patienten mit einer hochdosierten Statintherapie „nützlich sein kann, um eine individuelle Therapie zur Vorbeugung oder Behandlung von Osteoporose anbieten zu können“.