HNSCC: Zusammenhang zwischen immunbedingten unerwünschten Ereignissen und Wirksamkeit von Nivolumab

  • Matsuo M & al.
  • Oral Oncol
  • 18.12.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • In einer retrospektiven Studie zeigten Patienten mit rezidiviertem/metastatischem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich (r/m HNSCC), die mit Nivolumab behandelt wurden und immunbedingte unerwünschte Ereignisse (ibUEs) erlitten, bessere Ansprech- und Überlebensraten als Patienten ohne ibUEs.

Warum das wichtig ist

  • Das Auftreten von ibUEs könnte ein nützlicher prädiktiver Marker für das Ansprechen auf die Therapie sein.

Wesentliche Ergebnisse

  • Bei allen Patienten betrug die objektive Ansprechrate (ORR) 29,6% und die Krankheitskontrollrate (DCR) 50,0%.
  • 38,0% der Patienten erlitten ibUEs.
  • Patienten, die ibUEs erlitten, wiesen im Vergleich zu jenen ohne ibUEs eine bessere ORR (46,3% vs. 19,4%; p=0,004) und eine bessere DCR (75,6% vs. 34,3%; p
  • Patienten mit ibUEs hatten gegenüber jenen ohne ibUEs ein besseres medianes progressionsfreies Überleben (PFS; 8,0 vs. 3,0 Monate; p=0,008) und Gesamtüberleben (OS; nicht erreicht vs. 7,2 Monate; p
  • Das Auftreten von ibUEs stellte in der multivariaten Analyse einen unabhängigen Prognosefaktor dar (HR: 0,53; p=0,01 für PFS; HR: 0,29; p=0,0007 für OS).

Studiendesign

  • 108 Patienten mit r/m HNSCC wurden hinsichtlich ibUEs und dem Zusammenhang mit den Ansprech- und Überlebensdaten analysiert.
  • Finanzierung: keine.

Einschränkungen

  • Kleine Fallzahl.
  • Retrospektives Studiendesign.