HNSCC: RCT-Nutzen im Vergleich zur RT steigt mit metastatischer LN-Last

  • Zumsteg ZS & al.
  • Ann Oncol
  • 05.11.2018

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Einer Auswertung der National Cancer Database zufolge ist eine Zunahme der Belastung mit metastatischen Lymphknoten (LN) bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich (HNSCC) mit einem steigenden Nutzen durch eine adjuvante Radiochemotherapie (RCT), verglichen mit einer Radiotherapie (RT) allein, assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Eine RCT ist mit einer höheren Toxizität als eine RT allein assoziiert und sollte daher Patienten vorbehalten bleiben, die wahrscheinlich davon profitieren.

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine höhere Anzahl positiver LN war mit einer höheren Mortalität assoziiert (HR: 3,444, p 
  • Eine postoperative RCT war im Vergleich mit einer RT allein mit einem verbesserten Überleben assoziiert (HR: 0,871; p = 0,002).
  • Eine größere Anzahl positiver LN war mit einer postoperativen RCT im Vergleich zur reinen RT mit einem höheren Überlebensnutzen assoziiert (p für Wechselwirkung 
  • HR: 0,960, p = 0,47 für 0–2 LN
  • HR: 0,835, p = 0,05 für 3–5 LN
  • HR: 0,647, p 

Studiendesign

  • 7.144 Patienten mit HNSCC ohne oropharyngeales Karzinom, von denen sich 2.465 einer postoperativen RCT und 4.679 einer postoperativen RT unterzogen hatten, wurden hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen der Anzahl positiver LN, Behandlungsmodalität und Überleben analysiert.
  • Finanzierung: NIH, National Center for Advancing Translational Sciences, Donna and Jesse Garber Award for Cancer Research.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • In der Datenbank fehlten einige spezifische Daten zu Behandlung und Ergebnissen.