HNSCC: dänische Studie evaluiert Nutzen von 18F-FDG-PET/CT und DWI nach einer RT/CT

  • Noij DP & al.
  • Clin Oncol (R Coll Radiol)
  • 11.10.2018

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine retrospektive Studie spricht dafür, dass sowohl eine 18F-Fluordesoxyglucose/Positronen-Emissionstomographie/Computertomographie (18F-FDG-PET/CT) als auch ein diffusionsgewichtetes Bildgebungsverfahren (DWI) einen Nutzen bei der Beurteilung des Ansprechens auf eine Radiotherapie/Radiochemotherapie (RT/RCT) bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich (HNSCC) bringt.

Warum das wichtig ist

  • Eine akkurate Prognose des Behandlungsansprechens ist für das Patientenmanagement wichtig.

Wesentliche Ergebnisse

  • 14,6 % der Patienten erlitten ein lokoregionäres Rezidiv.
  • Eine 18F-FDG-PET/CT war bei der Beurteilung des Ansprechens am primären Befallsherd mit einer Sensitivität von 85,7 %, einer Spezifität von 86,5 %, einem positiven prädiktiven Wert (PPV) von 37,5 % und einem negativen prädiktiven Wert (NPV) von 98,5 % assoziiert.
  • Ein DWI mit anschließendem 18F-FDG-PET/CT war mit einer Sensitivität von 83,3 %, einer Spezifität von 95,6 %, einem PPV von 62,5 % und einem NPV von 98,5 % assoziiert.
  • Ein Hopkins-Score von ≥ 4 in der 18F-FDG-PET/CT war mit einem rezidivfreien Überleben (RFS) für Primärtumor (p = 0,009) und Lymphknoten (p 
  • Ein Befall der Lymphknoten laut 18F-FDG-PET/CT und DWI waren signifikante Prädiktoren für das Gesamtüberleben (OS) (p 

Studiendesign

  • 82 Patienten mit fortgeschrittenem HNSCC (davon 70 mit RCT und 12 nur mit RT behandelt) wurden mittels 18F-FDG-PET/CT und DWI analysiert.
  • Finanzierung: Netherlands Organisation for Health Research and Development.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Es wurden 2 unterschiedliche MRT-Systeme verwendet.