Herzbildgebung in Zeiten von COVID-19: Empfehlungen der EACVI

  • Skulstad H & al.
  • Eur Heart J Cardiovasc Imaging
  • 03.04.2020

  • von Emily Willingham, PhD
  • Clinical Essentials
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Die European Association of Cardiovascular Imaging (EACVI) hat einige Leitlinien für die Herzbildgebung in Zeiten von COVID-19 veröffentlicht.

Warum das wichtig ist

  • Der Verband nennt seine Empfehlungen „Hilfsmittel für die empfehlenswerte klinische Praxis in turbulenten Zeiten“.
  • Es wird davon ausgegangen, dass sich der Kenntnisstand rasch weiterentwickelt, und der Leitfaden wird entsprechend aktualisiert.

Wichtigste Punkte

  • Bei Patienten mit Diagnose oder Verdacht auf COVID-19 sollte eine Bildgebung des Herzens auf Fälle beschränkt werden, bei denen sich die Behandlung ändern könnte oder bei denen sie lebensrettend sein könnte.
  • Der Verband warnt vor den Risiken für alle an der Bildgebung beteiligten Personen, einschließlich technischer Assistenten und Pflegepersonal, sowie vor dem Risiko einer Kontamination von Geräten.
  • Lange Studien verlängern das Risiko.
  • Eine Echokardiografie sollte bei Patienten mit COVID-19 nicht routinemäßig durchgeführt werden.
  • Echokardiografiegeräte sollten zum Krankenbett gebracht werden.
  • Nach Möglichkeit sollte ein wiederholtes transthorakales Echokardiogramm, ein CT-Scan oder eine MRT gegenüber einer transösophagealen Echokardiografie vorgezogen werden.
  • Eine Thorax-CT zur Bestätigung von COVID-19 könnte auch eine Gelegenheit für eine Herzuntersuchung bieten.
  • Eine koronare CT-Angiografie kann bei erhöhten Biomarkern und zur Beurteilung der linksventrikulären Funktion verwendet werden.
  • Die Leitlinien zu fötalen Studien haben sich nicht verändert.