HCV: Wie können europäische Länder Zugang zu DAA erweitern?

  • Marshall AD & al.
  • J Hepatol
  • 27.06.2018

  • aus Craig Hicks
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

  • In einem neuen Artikel aus dem Journal of Hepatology werden die Beschränkungen der direkt wirkenden Antiviralia (DAA) in Europa untersucht, warum es solche Beschränkungen immer noch gibt, was deren Entfernung begünstigt hat und welche Herausforderungen im Hinblick darauf bleiben, das WHO-Ziel zur Eliminierung von HCV-Infektionen als eine Hauptbedrohung für die öffentliche Gesundheit zu erfüllen.

Warum das wichtig ist

  • „Obwohl mehrere Länder in Europa – Deutschland, Frankreich, Georgien, Island und die Niederlande – mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Fristen auf dem Weg sind, die WHO-Ziele zur Eliminierung von HCV-Infektionen bis 2030 zu erfüllen, muss dieser Trend deutlich in der Region ausgebreitet werden“, so die Studienautoren.

Weitere Informationen

  • Die internationale Gruppe an Autoren, die mit den Gesundheitsorganisationen in Australien, Dänemark, Frankreich, Italien und Spanien verbunden sind, schlägt eine Reihe von Strategien vor, um einen umfassenden Zugang zur DAA-Therapie zu erreichen. Zu diesen Strategien zählen u. a.:
    • Entfernung von auf dem Krankheitsstadium oder aktuellem Drogen- oder Alkoholkonsum basierenden Beschränkungen der Kostenerstattung.
    • Erweiterung der verschriebenen Protokolle, sodass Ärzte enthalten sind, die keine Fachärzte sind.
    • Verhandlungen zwischen Regierungen und Arzneimittelherstellern, die zu niedrigeren oder ermäßigten DAA-Preisen führen.
    • Starke Interessenvertretung gemeindeorientierter Organisationen, um den Zugang und die Behandlung für alle zu unterstützen.
  • Finanzierung: The Kirby Institute; National Health and Medical Research Council der australischen Regierung; Trainee-Programm des CanHepC, Kanada.