HCC: AGA veröffentlicht Leitlinien zur Planung von DAA und Überwachung

  • Gastroenterology

  • Oncology guidelines update
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Erkenntnis

  • Die American Gastroenterological Association (AGA) hat eine Krankenhausrichtlinie aktualisiert, in der Kliniker hinsichtlich der Planung der Gabe von gegen HCV gerichteten direktwirkenden Virostatika (DAA) und der Behandlung/Überwachung von hepatozellulärem Karzinom (HCC) beraten werden.

Warum das wichtig ist

  • Diese Krankenhausrichtlinie stellt verfügbare Evidenz zu DAA und der Inzidenz/Rezidive von HCC vor.

Wichtigste Punkte

  • Die Behandlung mit DAA ist mit einer Reduzierung des HCC-Risikos assoziiert, unabhängig davon, ob eine Zirrhose vorliegt oder nicht.
  • Patienten mit fortgeschrittener Leberfibrose oder Zirrhose sollten sich vor dem Beginn einer DAA-Therapie einer Überwachung auf HCC unterziehen und diese Überwachung auch fortsetzen.
  • Im Rahmen der Überwachung sollte eine Ultraschalluntersuchung, mit oder ohne Alphafetoprotein (AFP), alle 6 Monate durchgeführt werden.
  • Patienten mit HCC:
    • Für eine kurative Resektion oder Ablation geeignete Patienten sollten DAA erst nach der Behandlung erhalten.
    • Für eine Lebertransplantation geeignete Patienten sollten eine DAA-Therapie mit Blick auf die Wartezeit, Verfügbarkeit von HCV-positiven Organen und Leberfunktionsstörung planen.
    • Bei aktiver, unmittelbarer oder fortgeschrittener HCC sind Nutzen und Kosteneffektivität von DAA unklar.
    • Bei Patienten mit Komplettansprechen auf eine HCC-Therapie ist unklar, wie sich DAA auf das Risiko für ein Rezidiv auswirken. DAA sollten nicht zurückgehalten werden, können aber 4–6 Monate verzögert werden. Eine Überwachung sollte unbegrenzt mit dynamischer, kontrastmittelverstärkter CT oder MRT alle 3–6 Monate durchgeführt werden.