GIST: langfristiges Imatinib effektiv, aber Retention problematisch

  • Raut CP & al.
  • JAMA Oncol
  • 01.11.2018

  • aus David Reilly
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Von Patienten, die sich wegen primären Tumoren des Gastrointestinalstromas (GIST) einer Resektion unterzogen hatten, erlitt keiner der Patienten mit Imatinib-sensitiver Mutation im 5-jährigen Behandlungszeitraum ein Rezidiv.
  • 1 von 5 Patienten brach die Imatinib-Behandlung auf eigenen Wunsch ab.

Warum das wichtig ist

  • Die aktuellen Daten für eine adjuvante Behandlung mit Imatinib in diesem Setting decken bis zu 3 Jahre ab.

Studiendesign

  • Multizentrische Phase-II-Studie PERSIST-5 (Evaluierung des rezidivfreien Überlebens nach Resektion von Tumoren des Gastrointestinalstromas mit 5 Jahren einer adjuvanten Imatinib-Behandlung) mit 91 Patenten mit hochriskantem, primären GIST.
  • Alle Patienten hatten sich 12 Wochen vor Beginn der Imatinib-Therapie wegen des primären GIST einer Komplettresektion unterzogen.
  • Finanzierung: Novartis Pharmaceuticals Corporation.

Wesentliche Ergebnisse

  • 51 % der Patienten schlossen die 5 Jahre Behandlung mit Imatinib ab.
  • 90 % (95 %-KI: 80 %–95 %) 5-jähriges rezidivfreies Überleben; kein Patient mit einer Imatinib-sensitiven Mutation erlitt unter der Behandlung ein Rezidiv.
  • 5-jährige Rate des Gesamtüberlebens (OS) von 95 % (95 %-KI: 86 %–99 %).
  • Zu den Gründen für einen vorzeitigen Abbruch zählten:
    • Wunsch des Patienten: 21 %.
    • Unerwünschte Ereignisse (UE): 17 %.
  • Zu den Gründen für eine Dosisreduktion bei 40 % der Patienten zählten:
    • UEs: 29 %.
    • Laborauffälligkeiten: 10 %.
  • 19 % der Patienten erlitten UE von Grad 3–4.

Einschränkungen

  • Offene, einarmige, nichtrandomisierte Studie.