Gesunde Ernährung mit mäßiger Verringerung des Brustkrebsrisikos verknüpft

  • Hou R & al.
  • Cancer Causes Control
  • 05.06.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • In einer Metaanalyse wurde festgestellt, dass eine gesunde Ernährung bei Brustkrebspatientinnen mit einem 7 % geringeren Brustkrebsrisiko und einem 24 % geringeren Gesamtmortalitätsrisiko assoziiert ist.
  • Es wurde keine Assoziation zwischen einer gesunden Ernährung und einem geringeren Risiko der brustkrebsspezifischen Mortalität beobachtet.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse legen nahe, dass Ärzte zur Brustkrebsprävention und, sollte Brustkrebs vorliegen, für das Gesamtüberleben eine gesunde Ernährung fördern sollten.

Studiendesign

  • Metaanalyse prospektiver Kohortenstudien (n = 32), in denen die Assoziation zwischen dem Brustkrebsrisiko (n = 27) und der Mortalität bei Brustkrebspatientinnen (n = 5) geprüft wurde.
  • Eine gesunde Ernährung wurde nach der Beschreibung des Autors klassifiziert.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine gesunde Ernährung wurde mit einem leicht geringeren Risiko assoziiert, dass es zu Brustkrebs kommt (Risikoverhältnis [RR]: 0,93, 95 %-KI: 0,88–0,98).
    • In der Subgruppenanalyse wurde eine Reduktion des Brustkrebsrisikos mit durch aposteriorisch abgeleitetem gesunden Verhalten (RR: 0,90, 95 %-KI: 0,85–0,95), aber nicht mit der Ernährung, der Studienregion, dem Menopausenstatus oder den Brustkrebsunterarten, die alle apriorisch erörtert wurden, festgestellt.
  • Eine gesunde Ernährung wurde bei Brustkrebspatientinnen mit einem geringeren Risiko einer Gesamtmortalität assoziiert (RR: 0,76, 95 %-KI: 0,63–0,92), jedoch nicht mit der brustkrebsspezifischen Mortalität dieser Patientinnen (RR: 0,91; 95 %-KI: 0,65–1,28).

Einschränkungen

  • Studienübergreifende Heterogenität, besonders bezüglich der Definition einer gesunden Ernährung