G20-Gesundheitsgipfel: es fehlen wichtige Themen

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Beim G20-Gesundheitsgipfel stehen vorrangig Infektionen auf der Agenda, laut DANK dürften aber Themen wie Diabetes und Adipositas nicht fehlen.

Ab dem morgigen Freitag treffen sich zum ersten Mal die Gesundheitsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin zu einem Gesundheitsgipfel (G20). Dabei sollen die Schwerpunkte auf der Verbesserung des Krisenmanagements bei infektiösen Krankheitsausbrüchen und dem Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen liegen. Jedoch stünden die wichtigsten Krankheiten, die weltweit auch die meisten vorzeitigen Todesopfer forderten, nicht auf der Tagesordnung, kritisiert die Deutsche Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (DANK). Sie fordert von der Bundesregierung deshalb, die Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislaufleiden, Krebs, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen (COPD) mit auf die Agenda zu setzen. Grundsätzlich begrüßt DANK aber die Initiative der Bundesregierung, Gesundheit zu einem G20-Thema zu machen, teilt die Organisation in einer Pressemitteilung mit.

Die Politik dürfe nicht aus den Augen verlieren, dass nichtübertragbare Krankheiten inzwischen weltweit Todesursache Nummer eins sind, mit großem Abstand vor d...