Frühes OCSCC: größere DOI allein deutet nicht auf ein Rezidiv hin

  • Kozak MM & al.
  • Laryngoscope
  • 02.01.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Fehlen andere pathologische Hochrisikofaktoren, gibt die größere Invasionstiefe (DOI) bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle (OCSCC) keinen Aufschluss über eine höhere Inzidenz von Rezidiven.
  • Eine zunehmende DOI bleibt jedoch nach wie vor Marker für eine schlechteres progressionsfreies Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) bei niedrigriskanter Krankheit im Frühstadium.

Warum das wichtig ist

  • Frühere Studien zum Zusammenhang zwischen der DOI und den Ergebnissen waren in Bezug auf die aufgenommenen Patienten, Risikofaktoren und Behandlung inhomogen.

Wesentliche Ergebnisse

  • 14,3 % der Patienten erlitten ein Lokalrezidiv 13,5 % ein regionales Rezidiv und 3,2 % ein Fernrezidiv.
  • Patienten mit einer DOI von
  • Eine DOI von ≥ 4 mm war laut multivariater Analyse mit einem reduzierten PFS (HR: 2,00; p = 0,03) und OS (HR: 3,86; p = 0,002) assoziiert.
  • Das Alter war der multivariaten Analyse zufolge ebenfalls mit dem OS assoziiert (HR: 1,04; p 

Studiendesign

  • 126 Patienten mit niedrigriskantem T1–2N0-OCSCC im Frühstadium wurden hinsichtlich der DOI und Zusammenhängen mit einem Rezidiv und Überlebensergebnissen analysiert.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.