Fortgeschrittenes GC: Nomogramm gibt Aufschluss über okkulte peritoneale Metastasen

  • Ann Oncol

  • von Jim Kling
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom (GC) gab ein Nomogramm, das eine Computertomographie (CT) von Phänotypen des Primärtumors und dem umliegenden Bauchfell umfasst, in Kombination mit dem Lauren-Typ Aufschluss über das Vorliegen okkulter peritonealer Metastasen (PM).
  • Die Technik bedient sich der Radiomics, mit der ein bildgebungsbasierter Biomarker von medizinischen Aufnahmen erstellt wird.

Warum das wichtig ist

  • Laparoskopien werden zur Entdeckung okkulter PM empfohlen, doch das Verfahren ist invasiv.  

Studiendesign

  • 554 Patienten, die eingangs als PM-negativ diagnostiziert wurden, sich später aber einer Laparoskopie zur Bestätigung der PM-Negativität (n = 432) oder Änderung der Diagnose in eine PM-positive Krankheit (n = 122) unterzogen hatten, wurden zur Erstellung eines Modells herangezogen (n = 100), das gegen eine interne (n = 226) und 2 externe Kohorten (n = 131; n = 97) getestet wurde.
  • Finanzierung: Die Studie wurde von mehreren nichtindustriellen Sponsoren in China finanziert.

Wesentliche Ergebnisse

  • Radiomic-Signaturen des Primärtumors (RS1), der Bauchfellregion (RS2) und der Lauren-Typ gaben Aufschluss über okkulte PM (p 
  • Ein Nomogramm, das RS1, RS2 und den Lauren-Typ berücksichtigte, wies einen AUC(Area under the Curve)-Wert von 0,958 für die Schulungsgruppe (95 %-KI: 0,923–0,993), von 0,941 für die interne Gruppe (95 %-KI: 0,904–0,977), von 0,928 für die erste externe Validierungskohorte (95 %-KI: 0,886–0,971) und von 0,920 für die zweite externe Validierungskohorte 95 %-KI: 0,862–0,978) auf.

Einschränkungen

  • Die Bestimmung stützte sich auf 2-dimensionale Schnitte.