Follikuläres Lymphom: Daten zu 13 Jahren Rituximab-basierter Frontlinientherapie

  • Bruna R, et al.
  • Haematologica
  • 11.04.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL), die mit einer Frontlinientherapie auf Basis von Rituximab behandelt wurden, erreichten ein langfristiges Überleben, mit ca. 13 Jahren Verlaufskontrolle, unabhängig davon, ob die Therapie intensiviert oder konventionell durchgeführt wurde.

Warum das wichtig ist

  • Diese Studie enthält die bislang längsten gemeldeten Verlaufskontrolldaten für dieses Setting.  

Studiendesign

  • Studie zur Untersuchung der Überlegenheit einer hochdosierten Chemotherapie + Rituximab und autologen hämatopoetischen Stammzellentransplantation (R-HDS) gegenüber einer konventionellen R-CHOP Immunchemotherapie (Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison) als Frontlinientherapie bei 136 Patienten mit FL im Ann-Arbor-Stadium III/IV.
  • Finanzierung: Ministero Italiano Università e Ricerca; Banca del Piemonte; Compagnia di San Paolo; Regione Piemonte; Roche.

Wesentliche Ergebnisse

  • 68,5 % 13-jähriges geschätztes Gesamtüberleben (OS) mit R-CHOP vs. 64,5 % mit R-HDS (p = 0,523).
  • 59,1 % der Patienten erreichten ein Komplettansprechen (CR) mit R-CHOP vs. 86,7 % mit R-HDS.
  • In einer multivariaten Analyse (ohne Polymerase-Kettenreaktion) war das Erreichen eines CR der stärkste Faktor für eine Verbesserung im Überleben (HR für CR vs. keinem CR: 3,82; 95 %-KI: 2,12–6,89; p 
  • 26,6 % 13-jähriges geschätztes ereignisfreies Überleben (EFS) mit R-CHOP vs. 48,5 % mit R-HDS (p = 0,002).
  • 28,8 % 13-jähriges geschätztes progressionsfreies Überleben (PFS) mit R-CHOP vs. 59,1 % mit R-HDS (p 

Einschränkungen

  • Die klinischen Prognosescores wurden seither aktualisiert.