Fördergelder für Weiterbildung


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Berlin (pag) – Die meisten Praxen investieren in die Weiterbildung ihrer Medizinischen Fachangestellten (MFA). Nur wenige wissen jedoch, dass es dafür unter Umständen Fördergelder gibt.

 

Zwei Geldquellen gibt es, aus denen MFA und/oder Ärzte für die Finanzierung von Weiterbildungen schöpfen können: die Bildungsprämie und den Bildungsscheck. Beide Instrumente übernehmen bis zu einer Obergrenze die Kosten der Weiterbildung. Bei der Bildungsprämie liegt diese bei 500 Euro. Beim Bildungsscheck ist dies abhängig vom jeweiligen Landesprogramm.

Mit der Bildungsprämie unterstützt der Bund Arbeitnehmer, deren Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt. Bei Alleinstehenden liegt die Grenze bei 20.000 Euro zu versteuerndem Einkommen, bei Verheirateten bei zusammen 40.000 Euro. Außerdem müssen Interessierte mindestens 15 Stunden in der Woche arbeiten oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden. In Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können die Prämiengutscheine allerdings nur genutzt werden, wenn die Veranstaltungsgebühren 1.000 Euro nicht übersteigen. Die Vouchers gibt es nach einem Gespräch in einer Beratungsstelle, die über das Internet zu finden ist. Vor einer Weiterbildung sollte dann aber geklärt werden, ob der Anbieter die Gutscheine auch abrechnet (www.bildungsprämie.info).

In einigen Bundesländern wie Brandenburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz gibt es zudem die Möglichkeit, über den Weiterbildungs-, Quali- oder Bildungsscheck Fördergelder in Anspruch zu nehmen. Die Höhe der Unterstützung ist abhängig von dem jeweiligen Landesprogramm. Darüber hinaus konzentrieren sich einige Bundesländer vor allem auf die Qualifizierung von Arbeitslosen oder Wiedereinsteigern. Geld für die Weiterbildung von Arbeitnehmern gibt es bisweilen nicht. Eine Übersicht, welche Fördermöglichkeiten die einzelnen Länder zu welchen Bedingungen anbieten, gibt es unter www.iwwb.de