Europäischer Ärzteverband besorgt über Brexit-Unsicherheit


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Weniger als vier Wochen vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der Europäischen Union (EU) äußerte der Ständige Ausschuss europäischer Ärzte (CPME) ernste Bedenken über die Unsicherheit, die in Bezug auf die zukünftige Beziehung zwischen dem UK und der EU weiter besteht. 

Obwohl den Ärzten in der Region Bewegungsfreiheit zugutekam, sagt der CPME, er sei besorgt über die Zukunft der ärztlichen Mobilität. 

„Der Austausch von Wissen und gegenseitigen Lernmöglichkeiten, die diese Mobilität bot, haben entscheidend zum fortlaufenden Anstieg der Qualität der Versorgung in Europa für jeden Patienten beigetragen. Europäische Ärzte werden sich daher weiterhin für eine Lösung einsetzen, die die Versorgungsqualität und den kontinuierlichen Wissenstransfer innerhalb des Berufsstands in ganz Europa schützt“, sagte die Organisation in einer Stellungnahme. Der CPME merkte an, dass viele dieser Probleme auf der Insel Irland besonders akut seien, wo täglich eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich erfolgt. 

„Der CPME ist weiterhin überzeugt, dass es technische und rechtliche Lösungen gibt, um Mobilität und Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich nach dem Brexit zu ermöglichen. Wir appellieren daher an die Verhandlungsführer auf beiden Seiten, die politische Bereitschaft zu zeigen, um die Gesundheit mit pragmatischen und nachhaltigen Vereinbarungen zu schützen“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, CPME-Präsident.