EU: Burosumab zugelassen


  • Bettina Martini
  • Arzneimittel-Updates
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Die EU-Kommission hat im Februar 2018 Burosumab (Crysvita, Kyowa Kirin) zugelassen: 

 Der humane monoklonale Antikörper wird angewendet für die parenterale Behandlung familiärer Hypophosphatämie mit radiographischem Nachweis von Knochenerkrankungen bei Kindern im Alter von 1 Jahr und älter sowie bei Jugendlichen mit wachsenden Knochen.

Die familiäre Hypophosphatämie – auch Phosphatdiabetes oder X-chromosomal erbliche hypophosphatämische Rachitis genannt – ist eine seltene komplexe Erkrankung, die Knochen, Zähne und die Funktion der Nieren betrifft. Die Betroffenen verlieren zu viel Phosphat und haben eine verminderte Produktion von aktivem Vitamin D.

Burosumab hemmt die Aktivität des Fibroblasten-Wachstums-Faktors 23 und verringert den Phosphatverlust über die Nieren und weitere metabolische Störungen.