ESMO-Leitlinien adaptiert für NSCLC-Patienten asiatischer Abstammung

  • Park K & al.
  • Ann Oncol
  • 01.02.2020

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine adaptierte European Society for Medical Oncology (ESMO)-Leitlinie für die Diagnose, Behandlung und Nachsorge des NSCLC enthält spezifische Empfehlungen für die Behandlung von Patienten asiatischer Abstammung.
  • Die Anpassungen sind in einem Konsensus-Statement von Onkologie-Experten, die Korea, China, Indien, Japan, Malaysia, Singapur und Taiwan repräsentieren, konkretisiert.

Warum das wichtig ist

  • Die adaptierten Leitlinien beinhalten Änderungen, die Unterschiede bezüglich Ethnie, Tumorbiologie und Standardverfahren in den teilnehmenden asiatischen Ländern berücksichtigen.

Wesentliche Änderungen

  • Das Gremium ergänzte eine neue Empfehlung für die Konsolidierungstherapie mit Durvalumab an Tag 1-42 nach dem Ende der Radiochemotherapie (10 mg/kg alle 2 Wochen für bis zu 12 Monate).
  • Bei Patienten mit negativen Biopsieergebnissen nach endobronchialem und/oder endoskopischem Ultraschall können alternative Methoden zur Mediastinoskopie eingesetzt werden, falls diese nicht verfügbar ist.
  • Eine multidisziplinäre Beurteilung, insbesondere zur Bestimmung der Resektabilität, wird empfohlen.
  • Eine Carboplatin-Monotherapie kann für Patienten >70 Jahre im Stadium III in Kombination mit Bestrahlung erwogen werden.
  • Für das Management der Bestrahlungstoxizität kann eine häufigere Nachbeobachtung im ersten Jahr erforderlich sein.