ESD bei EGC: ASA-PS-Status mit langfristigen Überlebenschancen verknüpft

  • Tanoue K & al.
  • Gastric Cancer
  • 31.10.2018

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit Magenkarzinom im Frühstadium (EGC), die sich einer endoskopischen Submukosadissektion (ESD) unterzogen, wiesen Patienten mit schwerer Allgemeinerkrankung ein signifikant kürzeres Überleben auf als Patienten mit leichter Allgemeinerkrankung.

Warum das wichtig ist

  • Als weniger invasives Verfahren ist die ESD bei EGC für Patienten mit Komorbiditäten und älteren Patienten machbar.

Studiendesign

  • Studie zur Untersuchung der langfristigen Ergebnisse von 488 Patienten, die sich einer ESD wegen eines EGC unterzogen hatten.
  • Laut ASA-Klassifikation der American Society of Anesthesiologists zum körperlichen Gesundheitszustand (ASA-PS) wurden 89 Patienten in ASA-PS 1/2 (leichte Allgemeinerkrankung) und 89 in ASA-PS 3 (schwere Allgemeinerkrankung) eingestuft.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nach einer Vergleichsanalyse mit dem Propensitätsscore:
    • 87,7 % 5-jähriges Gesamtüberleben (OS) bei Patienten mit ASA-PS 1/2 vs. 79,1 % bei Patienten mit ASA-PS 3 (p 
    • Ein ASA-PS-3-Status war die einzige Variable, die signifikant mit einem unterlegeneren OS assoziiert war (HR: 2,56; 95 %-KI: 1,18–5,52; p = 0,02).
    • Die Inzidenz unerwünschter Ereignisse unterschied sich nicht signifikant zwischen Patienten mit ASA-PS-3- und denen mit ASA-PS-1/2-Status (p = 0,21).

Einschränkungen

  • Retrospektive Daten.