Epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor-positives nichtkleinzelliges Lungenkarzinom: positive Daten zu Pemetrexed bei leptomeningealen Metastasen

  • Clin Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Aufnahme von Pemetrexed in chemotherapeutische Behandlungsschemata ist bei Patienten mit EGFR(epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor)-positivem nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) und leptomeningealen Metastasen (LM) mit einem längeren Überleben assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Studien deuten auf eine höhere Inzidenz von LM bei EGFR-mutierter als bei Wildtyp-Krankheit hin.

Studiendesign

  • 631 Patienten mit fortgeschrittenem EGFR+ NSCLC.
  • Finanzierung: Ministry of Health & Welfare, Republik Korea.

Wesentliche Ergebnisse

  • 17,4 % entwickelten LM.
  • In der LM-Gruppe waren 58,2 % Frauen, 62,6 % Patienten, die nie geraucht hatten und 94,5 % Patienten, die ein Adenokarzinom hatten.
  • Die mediane Dauer von der Lungenkrebsdiagnose bis zum Entstehen der LM betrug 14,4 Monate.
  • LM lagen bei 14,5 % der Patienten bereits bei der Lungenkrebsdiagnose vor.
  • 51,8 % der Patienten mit LM wurden nach der LM-Diagnose mit einer systemischen Chemotherapie behandelt.
    • Davon erhielten 17,3 % Pemetrexed und 40 % EGFR-hemmende Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI).
  • Das mediane Gesamtüberleben (OS) nach LM war signifikant länger für Patienten unter Pemetrexed nach der LM-Diagnose als für Patienten ohne (13,7 vs. 4,0 Monate; p = 0,008), und für Patienten unter TKI nach der LM-Diagnose (16,9 vs. 3,0 Monate; p 
  • Die Verwendung von Pemetrexed (HR: 3,1; p = 0,002) und TKI (HR: 3,0; p = 0,001) nach der LM-Diagnose prognostizierte ein besseres OS nach LM.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.