Entbindung mit Kaiserschnitt mit höherem Risiko für Nahrungsmittelallergien assoziiert


  • Mary Corcoran
  • Medizinische Nachrichten
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Die Entbindung mit elektivem und Notkaiserschnitt könnte das Risiko für Nahrungsmittelallergien bei dem Kind erhöhen, während Frühgeburten vor der Schwangerschaftswoche 32 das Risiko senken könnten, besagt eine neue Forschungsarbeit. 

Im Rahmen einer neuen, im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichten Studie untersuchten Forscher die Daten von 1.086.378 von 2001–2012 in Schweden geborenen Kindern, um den Zusammenhang zwischen Kaiserschnitt, Frühgeburt, geringem Geburtsgewicht, SGA (Small for Gestational Age bzw. zu klein für das Gestationsalter geboren werden), LGA (Large for Gestational Age bzw. zu groß für das Gestationsalter geboren werden) und niedrigem Apgar-Score (

Sie fanden heraus, dass Entbindungen mit Kaiserschnitt mit einem ungefähr 20 % höheren Risiko für Nahrungsmittelallergien assoziiert waren als Vaginalgeburten. Die Autoren sagten, dieser positive Zusammenhang bekräftige die Theorie, dass die Exposition gegenüber der vaginalen Mikroflora das Risiko für eine atopische Manifestation bei dem Kind verringern könnte. Das Risiko für spätere Nahrungsmittelallergien war auch bei Säuglingen, die LGA geboren wurden, und solchen mit niedrigem Apgar-Score erhöht. 

Interessanterweise waren sehr frühe Frühgeburten (