ELCC 2019 - Aus kombinierten Daten zu Entrectinib bei ROS1-fusionspositivem NSCLC geht starke intrakranielle Wirksamkeit hervor


  • Michael Simm
  • Oncology Conference reports
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

Die kombinierte Analyse von 134 Patienten, die an einem ROS1-fusionspositivem NSCLC leiden und an Phase-I/II-Studien teilnahmen, zeigten, dass Entrectinib eine starke intrakranielle Wirksamkeit hat und es mit einem kontrollierbaren Sicherheitsprofil gut vertragen wird.

Warum das wichtig ist

Hirnmetastasen treten häufig bei Patienten mit ROS1-fusionspositivem NSCLC auf. Entrectinib ist ein starker ROS1-Inhibitor, der konzipiert wurde, um in das Gehirn einzudringen. In mehreren intrakraniellen Tumormodellen erreichte er ein therapeutisches Niveau.

Studiendesign

Aktualisierte und integrierte Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten von 3 Phase-I/II-Studien zu Entrectinib bei 134 Patienten mit lokal fortgeschrittenem/metastasiertem ROS1-fusionspositivem NSCLC (ALKA‑372‑001, STARTRK‑1 und STARTRK‑2).

Wesentliche Ergebnisse

  • Bei 93 % der Patienten wurden behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (UE) beobachtet. Von diesen UE waren 4 % 4. Grades, 31 % 3. Grades und 59 % 1. oder 2. Grades.
  • Bei 34 % der Patienten war eine Dosisreduktion notwendig und bei 5 % ein Behandlungsabbruch.
  • Die Wirksamkeitsdaten stammen von 53 Patienten, von denen 23 ZNS-Metastasen aufwiesen.
  • ORR: 77,4 %; mediane Dauer des Ansprechens: 24,6 Monate, medianes PFS: 19 Monate (medianes OS wurde nicht erreicht).
  • Die Dauer des Ansprechens und des PFS waren für Patienten ohne ZNS-Erkrankung zur Baseline ungefähr doppelt so lang; die intrakranielle ORR lag jedoch bei 55 %, wobei 20 % ein vollständiges Ansprechen waren.

Finanzierung

Ignyta, Inc., eine hundertprozentige Tochter der F. Hoffmann-La Roche Ltd.