Eine nachhaltige Gewichtsabnahme ist mit einem niedrigeren Risiko für postmenopausalen Brustkrebs verknüpft

  • Teras LR & al.
  • J Natl Cancer Inst
  • 13.12.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine dauerhafte Gewichtsabnahme bei Frauen ≥50 Jahre war in einer gepoolten Analyse mit einem bis zu 32% niedrigeren Risiko für postmenopausalen Brustkrebs verbunden.

Warum das wichtig ist

  • Übergewicht wird seit langem mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Verbindung gebracht, aber diese Studie hat als erste den Einfluss einer nachhaltigen Gewichtsabnahme auf die Reduktion des Brustkrebsrisikos untersucht.
  • Die Ergebnisse legen nahe, dass postmenopausale Frauen mit Übergewicht oder Adipositas zur Gewichtsabnahme angehalten werden sollten.

Studiendesign

  • Prospektive Beobachtungsstudie, in der 10 Kohorten (Vereinigte Staaten, Australien, Asien) von Frauen ≥50 Jahre im Pooling Project of Prospective Studies of Diet and Cancer (n=180.885) gepoolt wurden.
  • Das Gewicht wurde in 2 Intervallen über einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht und die Brustkrebshäufigkeit in einem Nachbeobachtungszeitraum über die folgenden 8 Jahre bestimmt.
  • Eine nachhaltige Gewichtsabnahme wurde definiert als ≥2 kg abgenommenes Gewicht im Intervall 1, welches nicht im Intervall 2 wieder zugenommen wurde.
  • Finanzierung: NIH; Australian National Health and Medical Research Council; andere.

Wesentliche Ergebnisse

  • Frauen, die dauerhaft abnahmen vs. unverändertem Gewicht und die keine postmenopausalen Hormone verwendeten, zeigten eine lineare Reduktion des Brustkrebsrisikos (HRs; 95% KIs):
    • >2-4,5 kg abgenommen: 0,82 (0,70-0,96);
    • >4,5-
    • ≥9 kg abgenommen: 0,68 (0,50-0,93).

Einschränkungen

  • Beobachtungsdesign.