Ein einfaches Tool könnte Aufschluss über Luftleckagen nach einer Lungenkrebsoperation geben

  • Seder CW & al.
  • Ann Thorac Surg
  • 16.07.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Ein einfaches Prognosetool zur Erkennung von andauernden Luftleckagen (PAL) könnte zur Identifizierung der Lungenkrebspatienten beitragen, die nach einer operativen Resektion ein höheres Risiko für PAL tragen.

Warum das wichtig ist

  • Bei bis zu 18 % der Lungenresektionen entwickeln Patienten eine PAL.

Studiendesign

  • 52.198 Patienten aus der Society of Thoracic Surgeons General Thoracic Surgery Database, die sich einer Lungenresektion unterzogen hatten.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 10,4 % entwickelten eine PAL.
  • Zu den in die PAL-Bewertungsformel aufgenommenen Faktoren zählten ein BMI von ≤ 25 kg/m2 (OR: 1,95; 95 %-KI: 1,84–2,07; 7 Punkte), eine Lobektomie oder Bilobektomie (OR: 1,95; 95 %-KI: 1,79–2,12; 6 Punkte), ein forciertes Expirationsvolumen in 1 Sekunde [FEV1] von ≤ 70 % (OR: 1,43; 95 %-KI: 1,34–1,52; 5 Punkte), männliches Geschlecht (OR: 1,39; 95 %-KI: 1,31–1,47; 4 Punkte) und ein Eingriff am rechten oberen Lappen (OR: 1,40; 95 %-KI: 1,32–1,49; 3 Punkte).
  • Eine PAL-Gesamtbewertung von > 17 Punkten wurde bei 79 % der Patienten korrekt als hohes oder niedriges Risiko eingestuft (PAL-Rate: 19,6 % vs. 9 %; Sensitivität: 30 %; Spezifität: 85 %).
  • Eine PAL-Bewertung von > 17 Punkten war mit einer signifikant längeren Aufenthaltsdauer (5 vs. 4 Tage; p 

Einschränkungen

  • Das Tool ist klinisch noch nicht getestet.