ECDC bringt neue Richtlinien zum Management von Ebola-gefährdeten Personen heraus


  • Priscilla Lynch
  • Univadis Medical News
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Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat neue Richtlinien zur Untersuchung und zum Management im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsversorgung von Personen, die der Gefahr einer Ebola-Infektion unterliegen, herausgebracht.

Das Dokument soll Richtlinien für der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EU/EWR) angehörende öffentliche Gesundheitsbehörden, Fachleute des öffentlichen Gesundheitswesens und medizinische Fachkräfte für das Management von Personen vorgeben, die nach dem Besuch in einem von Ebola betroffenen Gebiet Kontakt mit Ebola-Infizierten hatten; außerdem befasst es sich mit berufsbedingter Exposition gegenüber der Erkrankung.

Das Dokument ersetzt technische Dokumente, die während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika erstellt wurden (2014–2016), und bietet Richtlinien zur Rückverfolgung von Kontakten, Überwachungsleitlinien und Verweise auf diagnostische Algorithmen.

Erst vergangene Woche hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den aktuellen Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zu einem öffentlichen Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite (PHEIC) erklärt.

Es wird zwar erwartet, dass die am Kampf gegen den Ausbruch in der DRK beteiligten internationalen medizinischen Helfer geimpft und vor der Infektion geschützt sind, doch aufgrund der begrenzten Kenntnisse über die Dauer der erwirkten Immunität und die Möglichkeit des Nichtansprechens auf den Impfstoff bleibt das empfohlene Überwachungsschema für geimpfte medizinische Helfer dasselbe wie für ungeimpfte Helfer, so das ECDC.