Ebolaausbruch: Eindämmung wird schwierig


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gewarnt, dass der Ebolaausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) weiterhin „ernst und unberechenbar“ sei, und hat zu gemeinsamen Bemühungen aufgerufen, um alle Aspekte der Reaktionsmaßnahmen zu stärken. 

In ihrem letzten Situationsbericht betonte die WHO, dass Sicherheitsvorfälle sich weiterhin auf die Reaktionsbemühungen auswirken. Die Maßnahmen mussten in der Stadt Beni unterbrochen werden, nachdem eine bewaffnete Gruppe die Basis MONUSCO im Bezirk Boikene, nahe der Unterkünfte von Vereinte-Nationen-Ebolahelfern, angegriffen hatte. Sie sagte, die unsichere Lage werde durch „Häufungen von Fehlinformation, Misstrauen und die zögerliche Umsetzung von Präventivmaßnahmen in der Gemeinschaft“ verstärkt. Die WHO ergänzte: „Angesichts der Umstände wird eine Eindämmung des Ausbruches schwierig. Daher besteht die Notwendigkeit von fortlaufenden, gemeinsamen Bemühungen, um alle Aspekte der Reaktionsmaßnahmen zu stärken.“ 

Bis zum 19. November wurden insgesamt 373 EVD-Fälle aus 14 Gesundheitszonen des Landes gemeldet. Bislang wurden insgesamt 37 Gesundheitsarbeiter infiziert, wobei es zehn Todesfälle gab. 

Die WHO spricht sich auf Grundlage der aktuell verfügbaren Informationen weiterhin gegen jegliche Reise- und Handelsbeschränkungen für die DRK aus, sagte aber, sie setze die intensive Beobachtung der Situation fort.