Ebola-Ausbruch weiterhin „gefährlich und unberechenbar“, sagen WHO und UN


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Behörden haben gewarnt, dass der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) weiterhin „gefährlich und unberechenbar“ sei. Allerdings hätten neue Maßnahmen zur Überwindung der Schwierigkeiten als Reaktion darauf positive Wirkung gezeigt. 

Die Kommentare seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Abteilung für Friedenssicherung der Vereinten Nationen (UN) folgen einer gemeinsamen Mission zur DRK letzte Woche, um den Ausbruch zu untersuchen. 

Ebola-Notfallteams sahen sich einer Reihe von Schwierigkeiten vor Ort gegenüber. Die Behörden sagten aber, man sei im Rahmen der UN-Stabilisierungsmission in der DRK, MONUSCO, kürzlich aktiv an bewaffnete Gruppen herangetreten, was zu einer „Phase der Ruhe“ in der Stadt Beni in der östlichen DRK, dem Epizentrum des Ausbruchs, beigetragen habe. Die Beamten nutzen auch vermehrt eine von den Anwohnern selber getragene Überwachung, wobei Anwohner geschult werden, Kontaktpersonen bis in Gebiete weiterzuverfolgen, zu denen andere schwer Zugang haben.

„Die Tatsache, dass wir bisher eine Ebola-Ausbreitung in die Nachbarländer verhindert haben, ist ein Beweis für unsere harte Arbeit und für die Entschlossenheit der Mitarbeiter aller Partner“, sagte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. „So komplex und herausfordernd dieser Ausbruch auch ist, ich bin zuversichtlich, dass wir ihn durch die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, MONUSCO und allen unseren Partnern beenden können und werden.“