Ebola-Ausbruch: UN verlangt sicheren Zugang für medizinisches Personal


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Vereinten Nationen (UN) haben tiefe Besorgnis über die Sicherheit und humanitäre Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausgedrückt und sicheren und unmittelbaren Zugang für humanitäres und medizinisches Personal verlangt, das tätig ist, um die Ausbreitung des Ebolavirus in der Region zu verhindern.

Gleichzeitig warnen Behörden, dass Sicherheitsvorfälle weiterhin schwere Auswirkungen auf Ersthelfer und Zivilisten haben. Zwei kongolesische medizinische Helfer mit Verbindung zu einer kongolesischen Armeeeinheit, die bei der Bekämpfung des Ausbruchs half, wurden bei jüngsten Angriffen getötet.

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete nun eine Resolution, in der die Angriffe bewaffneter Gruppen in der DRK und, wie er sie nannte, die Rolle der Gruppe bei der Verschärfung des laufenden Ebolaausbruchs in dem Land verurteilt wurden. 

In einer der Verabschiedung folgenden Rede sagte Taye Atske Selassie aus Äthiopien, einer der beiden primären Mitträger des Beschlusses, humanitäre Helfer seien unter enormen Schwierigkeiten im Einsatz, um Leben zu retten. Er fügte hinzu, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe zwar entschieden, dass zu diesem Zeitpunkt kein „öffentlicher Gesundheitsnotstand internationalen Ausmaßes“ ausgerufen werden sollte, die Behörden seien aber weiterhin tief besorgt und forderten verstärkte und laufende Wachsamkeit.

Aus WHO-Daten geht hervor, dass bis zum 30. Oktober 279 Ebolafälle, einschließlich 179 Todesfälle, gemeldet wurden.